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fimt. Forschungsinstitut für Musiktheater

Inszenierung von Macht und Unterhaltung – Propaganda und Musiktheater in Nürnberg 1920–1950

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Ausschnitt aus Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“
Szenenfoto der Oper „Friedenstag“ von Richard Strauss, Nürnberg 1938
Das Nürnberger Stadttheater 1925 - 1935 - 1945

Ein Forschungsprojekt des fimt

Stadt der Meistersinger, Stadt der Reichsparteitage, Stadt der Rassegesetze, Stadt der Nürnberger Prozesse, Stadt der Menschenrechte… Kaum eine andere deutsche Stadt scheint derart schroffe Gegensätze so selbstverständlich in sich zu vereinen wie Nürnberg.

Seit jeher war die fränkische Metropole Schauplatz vielfältiger Wechselwirkungen zwischen Ästhetik, Urbanität und politischer Machtausübung. Die besondere Topographie Nürnbergs – mit Burg, Stadtmauer und Fachwerk, Zeppelinfeld, Großer Straße und Kongresshalle – bildete gerade unter nationalsozialistischer Herrschaft eine idealtypische Kulisse für das Wechselspiel aus inszenierter Herrschaft und herrschaftlicher Inszenierung, und sie prägt Erscheinungsbild und Wahrnehmung der Stadt bis heute.

Auf breiter Quellenbasis und mit innovativem methodischen Ansatz werden diese Wechselwirkungen zwischen künstlerischen und politischen Inszenierungsstrategien im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Transfer-Projekts „Inszenierung von Macht und Unterhaltung – Propaganda und Musiktheater in Nürnberg 1920–1950“ in Kooperation mit dem Staatstheater Nürnberg und dem Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände untersucht. Ein Teilprojekt beschäftigt sich mit Frauenbiographien und dem Bild von Künstlerinnen im NS. Neben mehreren Publikationen stehen Tagungen im Zentrum der Projektarbeit, die 2018 in eine Ausstellung im Dokumentationszentrum Reichsparteitaggelände münden.


Kooperationspartner

Staatstheater Nürnberg

 
 
www.staatstheater-nuernberg.de

Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände

www.museen.nuernberg.de

 

Gefördert durch

www.dfg.de

www.zukunftsstiftung-nuernberg.de

 

Verantwortlich für die Redaktion: Tobias Reichard

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